TerraE begrüßt weitreichenden Aktionsplan der Europäischen Kommission für Batterieproduktion in Europa


Frankfurt/Main, den 27. Februar 2018

PRESSEMITTEILUNG: PM_TerraE__24_05_2018_dt_

Eine wettbewerbsfähige und nachhaltige Batterieindustrie zu schaffen, ist für Europa eine gewaltige und dringende Herausforderung, die rasches Handeln im globalen Wettbewerb erfordert. Laut einigen Prognosen könnte der Batteriemarkt in Europa ab 2025 bis zu 250 Mrd. EUR groß sein. Um allein diesen Bedarf zu decken, würde Europa 10 bis 20 Giga-Fabriken für die Batteriezellenherstellung) benötigen. Aufgrund des erforderlichen Investitionsvolumens und -tempos kann diese industrielle Herausforderung von der EU nicht unkoordiniert angegangen werden.

Im Oktober 2017 startete daher eine Initiative durch den Vizepräsidenten der EU-Kommission Maroš Šefčovič zum Aufbau einer Batterie-Allianz mit allen Akteuren der europäischen Wertschöpfungskette. TerraE ist Teil der Batterie-Allianz.
Hauptziele des Aktionsplanes sind:

Gewährleistung des Zugangs zu Rohstoffen
• Unterstützung der Produktion europäischer Batteriezellen in großem Umfang und einer vollständigen konkurrenzfähigen Wertschöpfungskette in Europa
• Ausbau der Führungsrolle der Industrie mittels verstärkter Förderung von Forschung und Innovation in der EU
• Aufbau und Stärkung eines hochqualifizierten Arbeitskräftebestands für alle Teile der Batteriewertschöpfungskette
• Unterstützung der Nachhaltigkeit der Batteriezellenherstellungsindustrie in der EU
• Gewährleistung der Kohärenz mit dem allgemeinen EU- und Regulierungsrahmen
Die Kommission fordert weiterhin die an der „Europäischen Batterie-Allianz“ beteiligten Akteure in der EU auf,
• von der Branche ausgehende industriegeführte Initiativen und Vorhaben voranzutreiben und umzusetzen, um eine wettbewerbsfähige Batterie-Wertschöpfungskette in Europa zu schaffen;
Weiterhin fordert sie die teilnehmenden Mitgliedstaaten auf,
• ihre Unterstützung für die industriegeführten Projekte auf dem Gebiet der
Batteriezellen-herstellung oder sonstiger Teile der Versorgungskette wann
immer angezeigt mit Hilfe nationaler Instrumente und/oder geeigneter EUFinanzierungsmechanismen,
für die sie zuständig sind (z. B. Strukturfonds),
auszubauen;
• Genehmigungs- und Zulassungsverfahren (Umwelt, Herstellung, Bau) für
Pilotlinien und einschlägige Branchenprojekte zu vereinfachen und zu
beschleunigen.

Der CEO von TerraE, Holger Gritzka, zur Initiative der EU-Kommission: „Es ist
erfreulich, dass die EU Kommission erkannt hat, wie wichtig ein funktionierendes,
innovatives und nachhaltiges Öko-System zur Fertigung von Batteriezellen in Europa
ist, und seitens der EU-Kommission die politischen und finanziellen
Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche Umsetzung geschaffen werden. TerraE
koordiniert bereits ein Konsortium aus 19 europäischen Firmen und Instituten, mit dem
Ziel, Batteriezellen in Groß-Serienfertigung in Europa herzustellen.“

Pressekontakt:
TerraE Holding GmbH
Holger Gritzka, CEO
Mail: holger.gritzka@TerraE.com
www.terrae.com